Gut zwei Jahre nachdem ich mit Antje Zumbansen das Duo “Great Garden” gegründet habe und den Song “Sometimes” bei “Anna und die Liebe” platziert habe, folgt nun die erste VÖ. Grund ist die neue Single “You are love”, die in der NDR / KiKa Serie “Allein gegen die Zeit” zu hören ist. Der aufmerksame Leser weiss, dass ich für die Serie die dramaturgische Musik der ersten und zweiten Staffel gemacht habe. Beide Songs werden ab dem 20.01.2012 per Download erhältlich sein. Am 28.01. folgt eine kleine Record Release Party im nHow Hotel in Berlin in der Stralauer Allee 3. Einlass: 20 Uhr, Beginn 21:00 Uhr. Der Eintritt ist frei

Ein aufregender Spätsommer liegt hinter mir. “Allein gegen die Zeit” wurde für den “international Emmy” nominiert. Am 21.11. war die Verleihung in New York, aber leider ging der Preis an ein Format aus Chile. Man muss sich aber immer wieder bewusst machen, dass für die Kategorie “Children & young people” nur vier Formate nominiert waren. Dort dabei zu sein ist einfach großartig. Die Meldung über die Nominierung bekam ich in der Türkei, wo ich mit Orange Blue wieder bei der diesjährigen Champion des Jahres Veranstaltung dabei war. Das war eine sehr intensive Woche, denn ich habe viele Sportler vom letzten Jahr wieder getroffen. Am Ende waren es zwei schöne Konzerte und viel sportliche Betätigung, die man sonst nicht ohne weiteres ausprobieren kann. Gespickt wurden die Wochenenden mit vielen kleinen Gigs. So bin ich z.B. jetzt Gitarrist der Backkings, wo wir u.a. jeden ersten Samstag im nHow Hotel / Berlin für diverse Künstler beim Open Mic begleiten. Einer dieser Künstler war “der Wolf”, dessen Song “gibt´s doch gar nicht” ich schon Ende der 90iger geliebt habe. Das ich den mal mit ihm spielen darf, hätte ich nie gedacht. Ausserdem war ich mit der “Hanno Bruhn Gang” im Studio. Hanno ( ua auch Texter von Frank Zander ) ist eine Institution der Berlin Bluesszene. Wir haben einen Gig im 100 Jahren alten Yorkschlösschen gespielt. So richtig schön alten Blues. Da wo ich herkomme.

Mit Erschrecken stelle ich fest, dass der letzte Eintrag schon wieder ewig her ist und das sich meine Postingaktivitäten doch sehr auf Facebook eingeschränkt haben. Das darf natürlich nicht sein und deshalb gibt es eine kleine Zusammenfassung von “was ich letzten Sommer ( sofern es einer war ) getan habe”.

Der “Sommer” stand ganz im Zeichen der Filmmusik. Ich bin wahrscheinlich einer der Wenigen, dem das Wetter dieses Jahr egal war, denn ich war sowieso so gut wie gar nicht draussen. Grund dafür war die zweite Staffel von “Allein gegen die Zeit”. Es galt wieder für 13 Folgen a 25 min Musik zu schreiben, was ich auch bei dieser Staffel wieder mit meinem Partner Hans Hafner gemacht habe. Die Ausstrahlung der zweiten Staffel wird Ende diesen Jahres sein.

Letzten Monat ging es um die Planung für die Record Release Party für “Francisca Urio”. Ich wurde, wenn auch zu Anfang gegen meinen Willen ( weil ich noch mitten in der Filmmusik steckte ) zum musikalischen Leiter befördert. Nach dem der Film im Kasten war, konnte ich mich auch zu 200% darum kümmern und habe das Album für die Bühne umgesetzt. Natürlich mit tollen Musiker und Francisca, die sehr viele Ideen hatte. Am 25.09. hatten wir dann unser Releasekonzert im A-Trane in Berlin und ernteten eine Menge positiver Resonanz

Ich freue mich sehr als neuer GL Guitar Endorser jetzt eine wunderschöne Strat zu spielen. Ermöglicht hat mir den Deal die Vertriebsfirma Musik Wein, über die ich auch schon das BBE Endorsement habe.

Und die Aussichten ? Am Freitag geht es mit Orange Blue wieder zum “Champion des Jahres”. Diesmal findet die Veranstaltung in der Türkei statt und ich freue mich sehr alte Freunde wiederzusehen und neue Sportler kennenzulernen.

Zum Abschluss noch ein Bild :-)

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Zur Zeit bin ich mit Francisca Urio unterwegs. Yagaloo TV, Nachtfahrt TV und heute Abend bei der Abendschau im BR. Zusätzlich kann man auf allen gängigen Videoportalen das Video von “Stomp your feet” sehen. Die Record Release Party ihres Albums “Alpha Girl” ist am 29.7. im A-Trane in Berlin

Schön, wenn besondere Ereignisse auf den selben Zeitraum fallen. Am 13.05.1983 stand ich zum ersten Mal öffentlich mit meiner Gitarre auf einer Bühne. Das war im Rahmen des Wettbewerbs “Schüler komponieren”. Einen Tag später , am 14.05.1983 stieg Hertha BSC in die 2. Liga ab. Dieses Jahr am 14.05. stand ich auf der Bühne im Standbad Wannsee um mit Fabrizio Levita zu spielen. Ein wirklich schöner Gig, aber es sollte nur ein Warm-up sein. Die richtige Sause stieg einen Tag später im Berliner Olympiastadion. Hertha BSC ist wieder in der ersten Liga ( natürlich, und das wissen wir alle, waren sie inzwischen lange in der ersten Liga ) und ich durfte mit Frank Zander 10 Minuten vor dem Spiel, direkt vor der Ostkurve die Hertha BSC Hymne “Nur nach Hause” auf der Akustikgitarre spielen. Man kann kaum mit Worten beschreiben, wie es sich anfühlt von 77116 Hertha Fans ( ok, abzüglich der Augsburg Fans ) angeschrien zu werden. Nach dem Spiel gab es dann noch die Party vor dem Stadion. Also nochmal zwei Mal “Nur nach Hause” , kurz mit Markus Babbel gesprochen und zu guter letzt noch die 2. Liga Schale angefasst. Mehr geht einfach nicht

Auch in diesem Jahr glich die zu Fuß zurückgelegte Strecke auf der Musikmesse der offiziellen Marathonlänge von 42,195 km. Auch wie beim Marathon hat sich jedoch jeder Meter gelohnt. Sehr glücklich war ich, dass ich mit Gregor Meyle sechs mal am Elixir-Stand spielen dürfte. Mit Umbo am Bass, Phil Gould ( Drummer von Level 42 ) und Frank Schulze-Brüggemann, der ein paar Male feine E-Gitarrenlicks und Soli dazu steuerte,  verwandelten wir jedes mal den Stand in einen kleinen Club. Ein Besuch bei Bose und dem Spielen einer Nummer mit Fabrizio über das L1 System führte dazu, dass wir am nächsten Tag sieben Mal das System vorführen durften. Am Stand von meinen neuen Partner Musik Wein habe ich mich in eine Gitarre der Firma G&L verliebt. Ich werde wohl in Kürze einen kleinen Trip in die Nähe von Hannover machen und schauen, ob sie sich auch in mich verliebt hat. Ansonsten hatte ich noch kurze Pläuschchen u.a. mit Yolanda Charles, der Bassistin von Robbie Williams und Ali Neader, dem Gitarristen von Rodgau Monotones. Als 17jähriger Stand ich im alten Quartier Latin zweimal in der ersten Reihe direkt vor Alis Amp und es waren bis heute die einzigen Konzerte, wo ich noch zwei Tage danach ein leichtes Pfeifen auf den Ohren hatte. Und ich stand vor vielen Gitarrenamps :)

Ich freue mich sehr über die Firma “Musik Wein” in Zukunft Endorser für die Produkte der Firma BBE zu sein. BBE baut wirklich feine Sachen, die mir sowohl als Gitarrist, als auch als Produzent zugute kommen. Der Sonic Stomp, den ich ab jetzt im Gitarrensignal habe, macht einen klareren, druckvolleren und einfach schöneren und ausgeglicherenden Sound. Klar, dass ich die gleiche Technik auch als Plugin Variante auf meinem Rechner habe musste.

Ach herrje. Erschrocken stelle ich fest wie lange mein letzter Post hier schon her ist. Grund genug ein kleines Resümee zu ziehen.
Live: Meine Lieblinge Orange Blue, Volkan Baydar, Fabrizio Levita und Fady Maalouf haben Zuwachs bekommen. Seit Ende letzten Jahres spiele ich Gitarre bei Francisca Urio. Sie hat eine wahnsinnige Stimme, ist eine tolle Persönlichkeit und es macht Sauspass mit Ihr zu spielen.
Filmmusik: Unfassbar aber wahr. Ich habe doch tatsächlich für mein filmmusikalisches Erstlingswerk ( die 13 teilige NDR / KiKa Serie “Allein gegen die Zeit” ) eine Nominierung für den Deutschen Fernsehmusikpreis 2010 erhalten. Der Preis ging dann an jemand anderes, aber ich freue mich wahnsinnig über diesen Erfolg.
Studio: Immer wieder rauschen Studiojobs rein. Die letzten waren für das Album von Francisca Urio.
Plattenfirma: Im Sommer letzten Jahres habe ich meine eigene kleine Plattenfirma gegründet. Mein erster Release ist seit dem 11.02.2011 draussen. Es ist die wunderschöne spanische Popballade “Espérame” von Carlos Fassanelli. Carlos ist nicht nur RTL Supertalent 2008, sondern auch ( glaubt man´s, oder nicht ) tatsächlich mein Nachbar aus dem Nachbarhaus. Das Schicksal wollte wohl, dass wir zusammenfinden. Den Titel kann man bei iTunes oder Amazon laden. Natürlich musste ich wieder ein Video drehen, welches man bei youtube sehen kann.
Die nächsten Monate: Voller Vorfreude und Spannung warte ich auf den Startschuss der 2. Staffel von “Allein gegen die Zeit”. Wer die Serie nicht kennt schlägt am Besten bei Amazon zu.
In diesem Sinne. Ich werde versuchen mich wieder öfter zu melden.

Es steht wieder viel an. Zum Einen bereite ich grade meinen ersten Release als Plattenfirma vor. Ich bin am Mixen, Video drehen und Marketingkonzepte stricken. Wer der Künstler ist, wird an einer anderen Stelle zu gegebener Zeit berichtet. Zum Zweiten freue ich mich sehr, dass mein Freund Andre die geniale Idee hatte, Gregor Meyle, der am Donnerstag ein Konzert in Berlin gibt, am Mittwoch als Opener bei der JamSession ins Quasimodo zu holen. Ich kenne Gregor jetzt knapp zwei Jahre und bewundere seine Musik. Natürlich habe ich ihm damals schon gesagt, dass ich gerne für ihn spielen möchte, aber wie das so ist…. man muss es fliessen lassen und sich in Geduld üben. Er schrieb mir dann letzte Woche in einer Mail: “wenn Du Bock hast bei ein paar Nummern Klampfe zu spielen, sach bescheid”. Jetzt freue ich mich wahnsinnig auf morgen und ich sag es mal mit Gregors Songtext: “Es kommt zu Dir, von alleine oder nie.”
Am Samstag geht es dann nach Köln. Ich bin mit meiner Musik für “Allein gegen die Zeit” für den Deutschen Fernsehmusikpreis in der Kategorie “beste Serie / bester Mehrteiler” nominiert. Allein die Nominierung ist für mich schon der Hammer, weil ich vor diesem Projekt noch nicht eine Minute Musik für Film geschrieben habe. Mal schauen, was die Preisverleihung so bringt. Ich bin guter Dinge.

Fünf ereignisreiche Tage liegen hinter mir. Orange Blue wurde für die diesjährige Champion des Jahres Verleihung für zwei Konzerte in den Robinson Club Quinta da Ria nach Portugal eingeladen. Zum Unterschied von anderen Preisverleihungen wählen beim Champion des Jahres die Sportler selbst ihren Favoriten. Zum ersten mal traten wir in einer Trioformation ( Vince, Volkan und ich ) auf und hatten zwei wunderschöne unplugged Konzerte vor traumhafter Kulisse.
Ich habe mit den Olympischen Spielen bis jetzt nicht viel zu tun gehabt, weil mir der Bezug dazu fehlte. Dieses sollte sich jedoch in den fünf Tagen ändern, denn ich habe viele wertvolle, liebe und sympathische Menschen kennengelernt, von denen ich größtenteils überhaupt nicht wusste, was sie machen. Nach und nach wurde mir bewusst, dass ich von mehrfachen Welt -, Europameister und Olympia-Medaillenträger umgeben bin. Es war schön erleben zu dürfen, wie wir als Musiker die gleiche Art von Bewunderung für unser Musik zurückbekommen haben. Ich habe wieder einmal erfahren, dass sich Sportler und Musiker in ihrer Mentalität gar nicht so großartig voneinander unterscheiden, denn uns verbindet der Drang zur Höchstleistung, sei es im sportlichen oder kreativen Bereich. Wir sind immer mit 200 % in unserem Element und gleichen uns auch in Sachen Partyverhalten und Trinkfestigkeit.
Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten sportlichen Meisterschaften, die ich mit Spannung verfolgen werde, denn es ist bestimmt irgendjemand dabei, den ich anfeuern kann, weil ich mit ihm gegessen, gekickert, gefeiert habe oder Fahrrad gefahren bin.

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